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Lebensrettende Sofortmaßnahmen

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Lebensrettende Sofortmaßnahmen


Lebensrettende Sofortmaßnahmen sind alle Maßnahmen, mit der ein Ersthelfer versucht, in einer lebensbedrohenden Situation einer verunfallten oder erkrankten Person zu helfen. Ziel ist der Erhalt der lebenswichtigen Körperfunktionen des Patienten, der so genannten Vitalfunktionen. Notruf und Sofortmaßnahmen bilden gemeinsam das zweite Glied der so genannten Rettungskette und sind ein Teil der Ersten Hilfe.
  • Vorgehensweise
  • Bergung
  • Schema der lebensrettenden Sofortmaßnahmen
  • Erhalt der Vitalfunktionen
  • Notruf



Vorgehensweise

Bevor der Helfer mit den Sofortmaßnahmen beginnt, sollte er eine weitere Gefährdung des Patienten und der eigenen Person ausschließen (Absichern und Eigenschutz).

Bergung

* Bei akuter Gefahr muß das Unfallopfer aus der Gefahrenzone gebracht werden, beispielsweise ein Ertrinkender aus dem Wasser oder ein verunfallter Autofahrer aus einem brennenden Auto.
* Auch bei Bewusstseinsstörungen des Unfallopfers muß man es in eine Position bringen, in der man ihm helfen kann. Es besteht zwar unter Umständen die Gefahr, weitere Verletzungen zu verursachen, aber das ist das geringere Übel als der Tod! Man tut dies mit Hilfe des so genannten Rautekgriff.
* Gleiches gilt für Motorradfahrer: Ist ein verunfallter Motorradfahrer bewusstlos, muss der Helm abgenommen werden, damit weitere Maßnahmen Stabile Seitenlage, Herz-Lungen-Wiederbelebung ergriffen werden können. (siehe Helmabnahme)

Schematische Darstellung der Lebensrettenden Sofortmaßnahmen




Erhalt der Vitalfunktionen

Zuerst erfolgt die Kontrolle der Vitalfunktionen, also von Bewusstsein, Atmung und Kreislauf. Man spricht vom Diagnostischen Block (unter diesem Stichwort ist auch die genaue Vorgehensweise erklärt!).

Je nach Ergebnis der Kontrolle führt der Helfer die entsprechenden Maßnahmen durch:

* Bewusstlosigkeit, stabile Atmung, stabiler Puls: Stabile Seitenlage
* Bewusstlosigkeit, keine Atmung, zweimalige Beatmung. danach:
* Bewusstlosigkeit, keine Atmung, kein Lebenszeichen: Herz-Lungen-Wiederbelebung
* Bewusstsein vorhanden, Schock-Zustand: Schocklagerung
* Lebensbedrohliche Blutung: Blutung stillen bzw. Druckverband
* Verschlucken / Verstopfung der Atemwege: Freimachen der Atemwege



Notruf

Möglichst parallel ist schnellstens ein Notruf abzusetzen! (phone first). Dabei sollte man vor Allem die sechs W-Fragen beachten!


Weitere Maßnahmen

Nach den Lebensrettenden Sofortmaßnahmen folgt das dritte Glied der Rettungskette, die weiterführende Erste Hilfe.
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